5 Fragen an ... Relative Pitch Records

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Relative Pitch Records ist ein in New York ansässiges unabhängiges Plattenlabel, das sich auf Avantgarde, Free Jazz, freie Improvisation und experimentelle Musik spezialisiert hat.

Bitte erzähle uns etwas über dein Label. Welche Idee steckte dahinter?

Die Idee zur Gründung des Labels entstand etwa 2009/2010. Wir kannten mehrere Künstler, die Aufnahmen in Planung hatten, aber kein Label, mit dem sie veröffentlichen konnten. Wir diskutierten darüber, einen Veranstaltungsort zu gründen, kamen aber zu dem Schluss, dass ein Label der richtige Weg sei.

Was sind deiner Meinung nach die größten Herausforderungen am Anfang?

Die größten Herausforderungen am Anfang bestanden darin, die Veröffentlichungen bekannt zu machen. Das war vor Bandcamp und digitales Streaming steckte noch in den Kinderschuhen. Als neues Label war es schwierig, Rezensionen zu bekommen. Wir hatten keine Presseliste. Vielen Dank an Phillip Greenlief und Vinny Golia für ihre Geduld. Es war eine steile Lernkurve. Wir hatten eine Webseite und versuchten, den Verkehr darauf zu lenken.

Was ist ausschlaggebend dafür, ob eine Band/ein Künstler auf deinem Label veröffentlicht wird? Gibt es einen bestimmten Schlüssel dazu?

Der überwältigende Faktor ist, dass ich die Musik mögen muss. Sobald ich etwas höre, das mich berührt, mache ich weiter. Wenn die Musik nicht gut ist, worum geht es dann? Es gibt viele Künstler da draußen, die hart gearbeitet haben und denen keine Chance gegeben wurde, ihre eigenen Alben zu machen. Ich möchte diesen Künstlern eine Chance geben.

Irgendwelche Ratschläge für diejenigen, die ihr eigenes Musiklabel gründen möchten?

Ja, mach es nicht. Warte, bis die CD ein Comeback feiert. Zumindest bei physischen Medien kann der Künstler für seine Musik bezahlt werden.

Bitte empfehle einige Titel aus den von deinem Label veröffentlichten Alben.